Und schon wieder ein Suizid!

Heilig Abend, 9.02 Uhr, ANSTALTSALARM! Mit einem Schlag sind alle wach, obwohl manch einer gerne weitergeschlafen hätte. In der Regel sind Alarme um diese Uhrzeit mit einem sehr tragischen Vorfall verbunden. So auch dieses Mal. Ein weiterer Gefangener hat sich für den Freitod entschieden - der fünfte in diesem Jahr in der JVA Tegel. Für die Justiz nur ein weiterer "Hänger". Schnell wird zum Tagesgeschäft übergegangen. Gefühlt wird das nicht der letzte Suizid dieses Jahr in Tegel sein. Doch jetzt trauern wir erst einmal um den aktuellen Fall, den 37-jährigen Polen aus der Teilanstalt VI - dem Haus, aus dem schon Anfang Februar ´23 ein Hilferuf mittels Handyvideo in die Welt geschickt wurde. Nach aktuellen Informationen hätte er nicht mehr lange gehabt, wäre bald raus gekommen ...

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Die Versandvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Seit gestern kleben wir ganz fleißig die Versandetiketten - mindestens 5500 Stück. Am Freitag (22.12.2023) holt die Fa. Meditrans alles ab, leitet es zur Deutschen Post, sodass dann tatsächlich (hoffentlich) jeder seine Zeitschrift noch dieses Jahr in den Händen hält.

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Der neue "lichtblick" - out now

Der neue lichtblick ist seit heute (11.12.2023) online verfügbar. Wir warten mit Spannung auf die Lieferung der Druckerei, damit wir unsere Gefangenenzeitschrift auch in Papierform versenden können, an die Gefangenen, Untergebrachten, Verwahrten und interessierten Leser*innen in der Republik und darüber hinaus. 

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Drogenfund in der JVA Tegel

Im Rahmen des Sommerfest in der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA I) haben am 21. September 2023 mehrere externe Besucher (Familienangehörige u.a.) das Gelände der JVA Berlin-Tegel betreten. Unter den Besuchern befand sich eine Person, die Haschisch (mutmaßlich in größerer Menge) in die Anstalt schmuggeln wollte. Die Sicherheitsgruppe der JVA stellte den versuchten Schmuggel fest. Durch die Polizei wurden die Personalien festgestellt. Die Person wurde nach der Maßnahme wieder entlassen und des Anstaltsgeländes verwiesen. Zeitgleich wurde der Haftraum eines Gefangenen (Klient der SothA) kontrolliert. Der Gefangene wurde noch am selben Abend auf die Drogenabschirmstation verlegt.

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